Stage 7
German
Discussion
Everyone
Better safe than sorry? Jugendmedienschutz in der digitalen Welt.

Short thesis

Die junge Generation ist online und digital vernetzt und dadurch schon früh mit entwicklungsbeeinträchtigenden Inhalten konfrontiert: Wie kann Jugendschutz im Netz zwischen strenger Reglementierung, elterlicher Überwachung und freier Nutzung des Internets aussehen?

Description

Pornografie. Hass. Gewalt. – Nur einige Dinge, denen sich Kinder und Jugendliche täglich online ausgesetzt sehen. Altersgrenzen, Altersverifikationssysteme oder Zeitgrenzen á la Screentime-Limits sollen dabei helfen, den immensen Aufgaben des Jugendschutzes gerecht zu werden. Sie stoßen im Zeitalter digitaler Verbreitung über Smartphones, Apps und Social Media jedoch längst an ihre Grenzen – und das nicht nur technisch. Aktuelle Programme, die für die Filterung und Blockierung von beeinträchtigenden oder gefährdenden Online-Inhalten genutzt werden, reichen nicht aus: Zu fokussiert auf ein Betriebssystem, für Social Apps nicht einsetzbar und am Ende macht jeder Anbieter sowieso sein eigenes Ding. Aber was tun? Verbieten und überwachen oder laufen lassen und hoffen, dass der Jugendschutz innerhalb der Familie gesichert wird und Eltern zu digitalen Experten werden? Die Wahrheit liegt wahrscheinlich in einem Kompromiss der beiden Extremen. Die große Frage bleibt also bestehen: Wie funktioniert Jugendmedienschutz in der heutigen digitalen Welt richtig?